Ein sehr seriöses Auswahlverfahren

Ein sehr seriöses Auswahlverfahren

Er suchte eine Betreuerin für ein paar Stunden. Also machte er daraus ein Auswahlverfahren.

Über diesen Teil

Tom ist siebenundvierzig. Er hat eine Wohnung, einen Job, eine Vergangenheit, die sich hartnäckig weigert, sich wie Vergangenheit zu benehmen, und eine Seite an sich, von der die meisten Menschen nichts wissen. Manchmal trägt er eine Windel. Er mag Pyjamas, Kuscheltiere und die Momente, in denen er nicht derjenige sein muss, der alles steuert, löst und im Griff hat. Nur ist es wesentlich einfacher, für eine Weile Baby zu sein, als jemanden zu finden, vor dem man genau so sein kann. Also tut Tom das, was er am besten kann. Er macht ein Projekt daraus. Er schreibt eine Anzeige. Mehrere Frauen melden sich. Es folgen Gespräche, Notizen, Tabellen, praktische Tests und ein sehr seriöser Versuch herauszufinden, wer seine Betreuerin werden könnte. Eine Beziehung sucht er ganz bestimmt nicht. Er sucht jemanden für ein paar Stunden. Dann kommt Eva. Und manche Auswahlverfahren führen zu Ergebnissen, die in der ursprünglichen Aufgabenstellung überhaupt nicht vorgesehen waren. Ein sehr seriöses Auswahlverfahren ist der erste Teil der Geschichte von Tom und Eva — ein Beziehungsroman mit Humor, Zärtlichkeit, Erotik und einer etwas ungewöhnlichen Art, für eine Weile abzuschalten.
Dieser Teil in Zahlen
Abgeschlossen Status des Teils
9 fertige Kapitel
3 Kapitel in der Leseprobe

Kapitel

9 fertig · 3 in der Leseprobe
01
Tom
Leseprobe
02
Bei der Ärztin
Leseprobe
03
Ein Pyjama für einen anspruchsvollen Kunden
Leseprobe
04
Abendschicht für ein sehr wichtiges Baby
05
Die Anzeige, zweiter Versuch
06
Warum habe ich eigentlich niemanden?
07
Das Vorstellungsgespräch mit Eva
08
Die Praxisstunde
09
Die letzte Runde

Aus diesem Teil

„Nechceš vědět, co máš dělat?“ „Ne.“ „Proč?“ „Protože kdybys mi to řekl, tak nezjistíš, co bych udělala já.“
„Protože ses jako jediná nesnažila vypadat, že se staráš.“ „Co jsem teda dělala?“ „Prostě ses starala.“
„Takže už první telefonát byl vlastně pracovní pohovor.“ „Ani ne.“ „Co teda?“ „Spíš jsme oba zjišťovali, jestli ten druhej není úplně mimo.“ „Výsledek?“ „Nejednoznačnej.“ „Výborně.“